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Porsches Luxus-Stromer “Taycan” erfüllt nicht immer die Erwartungen einer anspruchsvollen Käuferschaft. Der “Taycan” fällt immer öfter durch Rückrufe und schlechte Nachrichten auf.
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Porsche Taycan vor Facelift: Bei diesen Mängeln haben Besitzer ein Recht auf Kaufpreis-Rückerstattung
Als das Autotransportschiff „Felicity Ace“ im Jahr 2022 nach einem verheerenden Brand im Atlantik sank, geriet auch der Porsche Taycan ins Visier der Ermittler. Kläger machten die selbstentzündete Lithium-Ionen-Batterie eines geladenen Taycan für das Feuer verantwortlich. Obwohl Gerichte entsprechende Millionenklagen mangels eindeutiger Beweise abwiesen, zeigt der Vorfall das enorme Risikopotenzial früher Modelljahre. Bis zum großen Facelift im Jahr 2024 gilt der E-Sportler als fehleranfällig. Wer einen gebrauchten Taycan sucht oder besitzt, kämpft oft mit technischen Mängeln und rechtlichen Hürden.
Wer ein Modell aus den ersten Produktionsjahren fährt oder als Gebrauchtwagen ins Auge fasst, sieht sich mit einer Liste typischer Problemfelder konfrontiert:
Die Liste der beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und internationalen Sicherheitsbehörden gelisteten Rückrufaktionen für den Taycan ist lang. Zu den wichtigsten und sicherheitskritischsten Aktionen zählen:
Die Summe aus technischen Mängeln und behördlichen Werkstatt-Anordnungen bringt Verkäufer zunehmend in Bedrängnis. Im sechsstelligen Preissegment werten Gerichte wiederkehrende Ausfälle nicht mehr als hinzunehmende Kinderkrankheiten, sondern als handfeste Sachmängel gemäß § 434 BGB.
Zwei rechtliche Aspekte stehen hierbei im Vordergrund:
Betroffene Fahrzeughalter sind nicht dazu verpflichtet, endlose Werkstattaufenthalte klaglos zu akzeptieren. Je nach Fallgestaltung lassen sich folgende Ansprüche geltend machen:
Während globale Großverfahren – wie die Klagen um Schiffsbrände durch mutmaßliche Batteriedefekte – für den Hersteller bislang glimpflich ausgingen, liegt das eigentliche Risiko im Individualrecht. Für Gebrauchtwagenkäufer gilt vor dem Facelift-Jahr 2024 die strikte Empfehlung, die Historie des Fahrzeugs lückenlos auf die Durchführung aller KBA-Rückrufe zu prüfen.
Wer von den technischen Problemen des Porsche Taycan betroffen ist und rechtliche Schritte wie eine Rückabwicklung des Kaufvertrags oder eine Kaufpreisminderung prüfen möchte, benötigt spezialisierten Rechtsbeistand. Ein im Bereich der Elektromobilität erfahrener Ansprechpartner ist die Kanzlei Dr. Lindner Rechtsanwälte aus Rosenheim.
Die Kanzlei hat sich unter anderem auf rechtliche Fragestellungen und die zivilrechtliche Prozessführung rund um Elektrofahrzeuge spezialisiert. Das dortige Team verfügt über die notwendige juristische und technische Expertise, um Ansprüche gegen Händler effektiv durchzusetzen. Über die Plattform eAutoAnwalt können betroffene Taycan-Halter unkompliziert Kontakt aufnehmen und ihren Fall für eine individuelle Ersteinschätzung einreichen.
Kontaktdaten der Kanzlei: